Gewinner 2011

Platz 1: Manfred Reichl mit Heliovis AG

Platz 2: gcp gamma capital partners mit Wikitude

Platz 3: Alpine Equity mit AmannGirrbach AG

Platz 4: MARE Privatstiftung mit isiQiri

Platz 5: Global Equity Partners mit Adcon Telemetry GmbH



Gewinner 2010

Platz 1: 123people Internetservices GmbH mit GCP gamma capital partners AG und i5invest

Platz 2: Cycleenergy AG mit 3i / 3TS Capital Partners

Platz 3: Varta Micro Innovation GmbH mit Global Equity Partners GmbH / Wertinvest Beteiligungstreuhand GmbH

Platz 4: FatFoogoo AG mit GCP gamma capital partners AG und Next March GmbH

Platz 5: SolveDirect Service Management GmbH mit 3TS Capital Partners



Gewinner 2009

Platz 1: Affiris AG mit MIG GmbH & Co. Fonds KG

Platz 2: Anger Machining GmbH mit EK Mittelstandsfinanzierungs AG

Platz 3: Xendex Holding GmbH mit Pontis Capital GmbH

Platz 4: Holland Blumen GmbH mit Recap Restructuring Capital GmbH

Platz 5: Apeptico Forschung und Entwicklung GmbH mit Inits GmbH und BioScience Ventures Group



Gewinner 2008

Platz 1: Efkon AG mit GEP und UIAG

Platz 2: Blue Dolphin mit Gründerfonds

Platz 3: Fulterer Gruppe mit gcp

Platz 4: GAT Microencapsulation mit Pontis Venture Partners, Invest Unternehmensbeteiligungs AG und gcp

Platz 5: fatfoogoo mit gcp



Gewinner 2007

Platz 1: Bene mit Global Equity Partners (GEP)

Platz 2: Infoniqa mit gamma capital partners (gcp)

Platz 2: Polytec mit Capvis Equity Partners

Platz 2: Varta Microbattery mit Global Equity Partners



Gewinner 2006

Platz 1: Bene mit Unternehmens Invest AG und GEP

Platz 2: inode mit GEP und gcp

Platz 3: Schrack Energietechnik mit Hannover Finanz Austria



Gewinner 2005

Platz 1: bwin mit Global Equity Partners

Platz 1: inode mit gcp und GEP

Platz 3: Oridis Biomed mit gcp und Gründerfonds

Die Siegerstorys und Nominierungsbegründungen 2011

Die Siegerehrung des VC & PE Award fand 2011 bereits zum 7. Mal im vollen Urban-Saal des Wiener Hauses der Industrie statt. Die Jurymitglieder und die institutionellen Partner des Award gratulierten den Geehrten am 14. Juni 2011 vor wieder zahlreich erschienenem Publikum.

Platz 1: Heliovis AG und Manfred Reichl

Revolutionäre Erfindung für die Photovoltaik

Die Heliovis AG entwickelt einen aufblasbaren Sonnenkonzentrator (Helio tube) aus Kunststofffolien, der mit Hilfe einer Spiegelfolie das Sonnenlicht konzentriert und es so wirtschaftlich nutzbar macht. Der Heliotube kann in solarthermischen Kraftwerken eingesetzt oder für konzentrierende Photovoltaik verwendet werden, eignet sich für die industrielle Massenproduktion und ist patentrechtlich geschützt. Durch den sparsamen Materialeinsatz, die kosteneffiziente, zentrale Produktion und die einfache Installation realisiert der Heliotube bedeutende Wettbewerbsvorteile. Er stellt eine radikale Weiterentwicklung der herkömmlichen Parabolrinnen dar und hat das Potenzial, einen Durchbruch bei den Kosten der Solarenergienutzung zu ermöglichen, und so einen Beitrag zum weiteren Ausbau der Nutzung der Erneuerbaren Energien zu leisten.
Inzwischen hat die Heliovis AG etwa 20 hochspezialisierte und -qualifizierte Mitarbeiter, konnte einen renommierten Physiker von der deutschen E.ON zur Verstärkung des Heliovis-Vorstands abwerben und wurde u. a. als innovativstes Wiener Jungunternehmen (Wiener Zukunftspreis 2008 und 2010) sowie als innovativ stes österreichisches CleanTech Unternehmen (Golden Daphne Award 2009) ausgezeichnet. Derzeit wird am Standort des Kohlekraftwerks Dürnrohr in Kooperation mit der EVN eine Demonstrationsanlage in industriellem Massstab in Betrieb genommen. Schon Monate vor der Inbetriebnahme haben von sich aus namhafte Anlagenbauer aus Österreich, Deutschland und Südafrika ihr Interesse an der Technologie und zu Besichtigungsterminen gemeldet.
Anhand des Investments von Manfred Reichl ist der hohe Leverage-Effekt von "smart money" gut sichtbar. Bereits beim Einstieg in das Unternehmen wurden weitere Investoren gewonnen / mitgebracht, die sich z. T. äusserst aktiv auch in operative Fragestellungen mit ihrem jeweiligen speziellen Know How und Netzwerken einbrachten. Reichl hat durch seine internationale Ausrichtung und sein Netzwerk Unternehmen und Management von Anfang an international vernetzt. Durch die Vermittlung und Einbindung eines strategisch gut passenden saudi-arabischen Investors über zwei Kapitalrunden hat Reichl den Begriff "smart money" neu definiert. Heliovis zeigt auf ermutigende Weise, wie auch ausserhalb der Universitäten entstandene Erfindungen in enger Kooperation fokussierter Gründer mit Investoren und frühzeitig eingebundenen universitären Instituten vielversprechende Unternehmen entstehen können. Dadurch ist Heliovis auch ein Rollenmodell für andere österreichische inner- und ausseruniversitäre Erfinder und Innovatoren, die ähnliche Ziele verfolgen wollen. Während der Preisverleihung am 14. 6. berichtete Manfred Reichl bereits von starkem Interesse aus Saudi-Arabien für den Heliotube. Die Jury wählte Heliovis mit grossem Vorsprung auf Rang 1.

Platz 2: Wikitude und gcp gamma capital partners

Wie man Smartphones noch smarter macht

Mobilizy ist die Firma hinter Wikitude, dem ersten mobilen Augmented Reality Browser weltweit (Launch Oktober 2008). Wikitude ermittelt über das GPS Signal des Smartphones den aktuellen Standort des Nutzers und verbindet damit die reale Welt mit der digitalen. Hält man das Smartphone auf einen bestimmten Punkt, werden zusätzliche Informationen über Objekte, die im Kamerabild zu sehen sind, angezeigt (Augmented Reality). Die aktuellen Software-Produkte von Mobilizy sind der Wikitude Augmented Reality Browser sowie Wikitude Drive. Der Wikitude Browser integriert Informationen aus unterschiedlichen Quellen (etwa Coupies, YouTube, Flickr, Wikipedia und vieler anderer so genannter "Worlds") in die Kamera-Ansicht des Smartphones. Wikitude Drive ist ein auf Augmented Reality basierendes Navigationssystem. Wie eine aktuelle Studie von ARChart zeigt, bietet alleine der Markt für mobile Augmented Reality Applikationen ein Potenzial von 2,2 Milliarden US-Dollar in 2015.
Die globale Innovationsführerschaft wird durch zahlreiche Auszeichnungen der Fachpresse und in den Medien unterstrichen. So wurde Wikitude 2010 unter anderem zum "Global Champion of the Navteq Global LBS Challenge" sowie "Best Augmented Reality Browser" bei den "Augmented Reality Planet Readers Choice Awards 2010" gekürt.
Wikitude Drive, das weltweit erste Augmented Reality Navigationssystem, entschied die "European Satellite Navigation Competition" sowie die "Global Championship" der "Navteq Global LBS Challenge" für sich. Medial macht Wikitude World Browser beispielsweise mehrfach Schlagzeilen in "The Economist" oder auf CNN (No. 1 Among Top Ten Travel AR-Apps 2011). Im Mai 2011 war Mobilizy bei der internationalen Veranstaltung "European Tech Tour DACH" als eines der 25 vielversprechendsten Start-ups im deutschsprachigen Raum präsent. Mit dem Gamma III Investment (Lead Investor gemeinsam mit TecNet) im Oktober 2010 wurde die Möglichkeit geschaffen, wichtige Distributions- und Kooperationspartnerschaften für den Wikitude World Browser abzuschliessen.
Mit dem verstärkten Management können weiters eine Reihe von unterschiedlichen Monetarisierungsmodellen (z. B.: Premium-Content Verkauf, Banner-Werbung, White Label) in diesem noch jungen, aber sehr zukunftsträchtigen Markt getestet werden. Ein weiterer Fokus liegt auf der Produktentwicklung und Verbesserung der Handhabe für den Anwender.

Platz 3: AmannGirrbach AG und Alpine Equity

Ein transatlantischer "Präzisions-Exit"

AmannGirrbach gehört zu den führenden Unternehmen bei Präzisionsinstrumenten und CAD/CAM-Lösungen für Dentallabors weltweit. Neben den Standorten in Koblach und Pforzheim besteht seit 2005 eine Tochtergesellschaft in Amerika. Das Unternehmen ging 2004 aus den beiden Familienbetrieben Amann Dental GmbH mit Sitz in Koblach und der Pforzheimer Girrbach Dental GmbH (Deutschland) hervor. Die Alpine Equity Management AG mit Sitz in Bregenz managt seit 1999 die Hypo Equity Unternehmensbeteiligungen AG (Hubag), die auf die Eigenkapital-Finanzierung von mittelständischen Unternehmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz ausgerichtet ist. Der Investmentfokus liegt auf wachstumsstarken Unternehmen sowie Buy-Out-Transaktionen und ausgewählten Turnaround-Projekten. Mit einem Volumen der Hubag von rund 100 Millionen Euro und 20 Portfoliounternehmen zählt die Alpine Equity zu den führenden Private Equity-Managementgesellschaften in Österreich.
Beim Einstieg 2003 hat Alpine Equity rund zwei Millionen Euro für etwa 30 Prozent der Anteile bezahlt. 2004 erfolgte die Zusammenführung und Alpine Equity hielt an der neuen Gesellschaft rund 26%. Für diesen Anteil erhielt Alpine Equity Ende 2010 rund 20 Millionen Euro, nicht eingerechnet die Dividenden, die im Lauf der Jahre an Alpine Equity bzw. an die Fondsgesellschaft Hubag geflossen sind.
Was die Jury positiv wertete:
+ Paradebeispiel für ein erfolgreiches grenzüberschreitendes Private Equity-Investment: stark wachsendes Unternehmen in einem attraktiven Marktsegment wurde von der Alpine Equity (Hubag) mit den Familieneigentümern erfolgreich aufgebaut und internationalisiert.
+ Investments dieser Art waren im Jahr 2010 in ganz Europa selten. TA Associates konnte sich darüber hinaus erfolgreich gegen strategische Käufer durchsetzen.
+ Eine IRR Kennzahl (Equity) von 51% wurde durch den Exit erzielt, Money Multiple (Equity) von 19 wurde realisiert.
+ Multiple Expansion (2004) durch den Zusammenschluss Amann Dental mit Girrbach Dental, ohne zusätzliches Kapital seitens Alpine Equity.
+ Bestmöglicher Exit, da Alpine Equity die Europäisierung von Amann Dental Girrbach umsetzte und das Unternehmen eine äusserst attraktive Opportunität für eine globale Expansion darstellt.
+ Starke Konjunktur (Gesundheitswesen) ermöglichte starke Cash-Flows und ein vorteilhaftes Marktumfeld.
+ 100% des Unternehmens wurden durch Drag- und Tag-Along-Rechte verkauft
+ Internationale Anerkennung, z. B. "Deal of the Month" von M&A Global Network, zweifacher Preisträger bei den Global M&A Atlas Awards in London: "Europe M&A Deal Of The Year" sowie "Private Equity Deal of the Year".

Platz 4: isiQiri und Mare Privatstiftung

Early Stage für Mensch-Maschine-Schnittstellen

Mare bzw. MR Investments haben sich in einer ungewöhnlich frühen Hochrisikophase an diesem universitären Spin off beteiligt. Zu diesem Zeitpunkt existierte lediglich eine Technologieplattform im Labor. isiQiri ist ein Spin off aus dem Bereich der Kunststofftechnik in Zusammenhang mit sog. very large format (VLF)-touch screens und anderen interaktiven Mensch-Maschine-Schnittstellen. Nach intensiven Forschungsarbeiten an der Ludwig Maximilians Universität München und der Johannes Kepler Universität Linz haben sich die beiden Gründer - der deutsche Physiker Robert Koeppe und der österreichische Physiker und international erfahrene Manager Richard Ebner - dazu entschlossen, auf Basis der zu diesem Zeitpunkt erst im Labormassstab vorhandenen Sensortechnologie ein Unternehmen mit Sitz in Linz zu gründen.
Mittlerweile wurde isiQiri als innovativstes Jungunternehmen Oberösterreichs mehrfach ausgezeichnet, umfasst gegenwärtig zwölf MitarbeiterInnen in Oberösterreich, ist mit dem ersten Produkt auf dem internationalen Markt und bereits in den USA aktiv und prominent mit einem Tochterunternehmen in den San Jose/Kalifornien vertreten. Das Management wurde inzwischen um den technischen Chemiker, Martin Egginger, und den Physiker, VC- und touch screen-Experten Bob Senior in den USA erweitert.
isiQiri will neue Standards in der grossflächigen multi-user Mensch-Maschine-Interaktion setzen. Die Produkte, die auf Basis der Technologie von isiQiri hergestellt werden können, reichen von interaktiven Projektionsleinwänden über grossflächige (bisher nicht verfügbare) touch screens bis zu smarten Oberflächen aller Art, auf denen mehrere Personen gleichzeitig mittels frequenzcodierter Laser Computerinput erzeugen können. Da die Technologiebasis Kunststoffe (statt z. B. wesentlich aufwändigerer Ansätze mit Kameras) bilden, ist eine hohe Kosteneffizienz gegeben. mDie Mare Privatstiftung und die MR Investment GmbH sind unter Kontrolle der bekannten Unternehmerpersönlichkeit und des früheren Chefs von Roland Berger Strategy Consultants CEE, Manfred Reichl.
Das Unternehmen isiQiri weist nahezu prototypisch den Weg, wie auch in Österreich aus universitären Forschungsergebnissen innerhalb kurzer Zeit international tätige Unternehmen entstehen können. Damit macht isiQiri anderen Wissenschaftlern und Forschern Mut, einen ähnlichen Weg zu gehen. Dies wiederum ist eine zwingende Voraussetzung dafür, die Venture Capital und Private Equity-Szene in Österreich mit einem hinreichenden Deal Flow zu versorgen. Mare/MR Investment zeigen, wie hoch die Wertschöpfung von early stage-Venture Capital auch in einem aussergewöhnlich VC-kritischen und gerade im Frühphasenbereich extrem unterentwickelten Markt sein kann. Ohne derartig unternehmerisch denkende und risikobereite Kapitalgeber wäre es nicht möglich, vermarktbares Know-how der Hochtechnologie in Kombination mit Unternehmertum nach Österreich zu holen und insbesondere auch in diesem Land zu halten.

Platz 5: Adcon Telemetry und Global Equity Partners

Erholter Fallen Angel der Börse als starker Exit

Von der Sanierungsfinanzierung bis zum Trade Sale: Anfang Mai 2011 übernahm die deutsche OTT-Gruppe über eine österreichische Konzerngesellschaft 100% am Klosterneuburger Telemetrie-Spezialisten Adcon Telemetry GmbH. Global Equity Partners (GEP) verkaufte dabei alle über die HTA III Venture Beteiligungs-Invest AG gehaltenen Anteile. Kurz nach dem Konkurs des ehemaligen Neuer-Markt Stars Adcon AG im Herbst 2003 konnte die Global Equity Partners Gruppe im Zuge eines Asset-Deals den österreichischen Kernbetrieb übernehmen. Die mitübernommene Kernmannschaft beschäftigte sich überwiegend mit der Entwicklung und dem weltweiten Vertrieb von kabellosen, solarbetriebenen Wetterstationsnetzwerken zum Einsatz in der Landwirtschaft und Hydrometrie.
Der Anteil der Forschungs- und Entwicklungskosten des innovativen Unternehmens betrug zuletzt hohe 20%. Neben einem stetigen Wachstum und der globalen Präsenz war es vor allem die Innovationskraft, die schliesslich strategische Interessenten, insbesondere aus dem Ausland, aufmerksam werden liess. Seit 2003 hat sich Adcon zum weltweit führenden Anbieter von extrem stromsparenden Telemetrielösungen für die Land- und Wasserwirtschaft entwickelt. Adcon steht damit heute wie damals für eine umweltschonende Landwirtschaft, effiziente kommunale Wasserversorgung. Global Equity Partners, die über ihren Fonds HTA III 85% der Anteile hielt, hat das Unternehmen während der Reorganisationsphase und in der darauf folgenden Wachstumsphase aktiv begleitet. Nach dem Einstieg des auf Wachstumsunternehmen fokussierten Venture-Fonds HTA III im Jahr 2003 konzentrierte sich das Unternehmen auf die in Österreich befindlichen Kernkompetenzen Funk-Know-How in Kombination mit kundenspezifischem Anwendungs-Know-How.
Was die Jury positiv wertete:
+ Adcon ist ein herausragendes Beispiel dafür, dass österreichische Spezialprodukte in bestimmten Nischen weltweit erfolgreich sein können (wenn auch im 2. Versuch). Mit den Lösungen von Adcon wird der Ressourceneinsatz von Wasser oder Schädlingsbekämpfungsmitteln auf ein Minimum reduziert - somit ein typisches Green-Tech-Investment.
+ Die Adcon-Produkte reihen sich perfekt in das Portfolio der OTT-Gruppe ein und ergänzen dieses ideal hinsichtlich Funktechnologie und durch den Zugang zum Landwirtschaftsmarkt.
+ Der Standort in Klosterneuburg mit seinen hoch qualifizierten und engagierten Mitarbeitern bleibt weiterhin gesichert.
+ Beim Verkauf konnte eine Rendite von über 20% p. a. erzielt werden.

Mission Statement

Christian Drastil Herausgeber, Styria Börse Express GmbH

Sehr geehrte Leserinnen, liebe Leser! Im Jahr 2005 initiierte die Styria Börse Express GmbH für das Branchenmagazin "Venture Woche" (ausgezeichnet mit dem "European Private Equity Award for Journalists") den VC/PE-Award für Österreich. Die Junge Industrie war von Beginn an engagierter Partner und Supporter der Idee. Unter den bisher ausgezeichneten Deals finden sich Unternehmen wie bwin, Inode, bene und Affiris sowie VCs wie gcp, GEP, UIAG oder MIG. Die Award-Vergabe ist ein Jahreshighlight der VC/PE-Industrie. Die Veranstaltung 2011 mit dem Sieger Heliovis AG untermauerte das erneut. Ich freue mich schon auf die Awardverleihung 2012!



Therese Mitterbauer, Bundesvorsitzende der Jungen Industrie:
Der Venture Capital & Private Equity Award ist in Zeiten eines noch immer schwächelnden Kapitalmarktes ein wichtiges Signal für alternative Finanzierungsformen. Gerade auch im Sinne einer Förderung von Jungunternehmertum bieten Venture Capital und Private Equity große Chancen, die es für den Standort Österreich noch stärker zu nutzen gilt. Die gesamte Branche sollte sich angesichts der Lehren aus der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise jedoch stärker in Richtung eines nachhaltigeren Geschäftsverständnisses entwickeln.



Peter Koren, Vize-Generalsekretär Industriellenvereinigung:
Ich danke boerse- express.com für die Idee zur Vergabe dieser wichtigen Auszeichnung und danke der Jungen Industrie und dem Aktienforum für die Initiative zu diesem Thema.



Prof. Markus Rudolf, WHU Otto Beisheim School of Mangement über den akutellen Private Equity Markt und den Award:
Die weltweiten Private Equity Investments stiegen in den letzten Jahren mit weit überdurchschnittlichen Wachstumsraten auf ihr heutiges Niveau. Angesichts der so genannten Subprime Krise in den USA und der der ausgelösten verminderten Kreditgewährung des Bankensystems kommen große Herausforderungen auf die Branche zu. Darüber hinaus verstärkt sich auch ein zusätzlicher Trend, der für die Private Equity Branche zunehmend bedeutend wird. Nämlich das Wachstum der asiatischen Staatsfonds sowie der so genannten Petrodollar Investoren. Schon heute überschreitet das Anlagevolumen dieser beiden Investorengruppen die der Private Equity Investoren um ein Vielfaches, selbst wenn deren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit noch dahinter zurück bliebe.